Merkmale werden getrennt von ihrer späteren Deutung notiert.
Schicht für Schicht · Feldlabor
Posidonienschiefer
Ein interaktives Übungsjournal für saubere Probenbeschreibung, nachvollziehbare Klassifikation und eine vorsichtige Planung am Grabungstablett.
Mehrere Merkmalsgruppen bleiben gleichzeitig prüfbar.
Jeder Eingriff erhält vorab eine klar begrenzte Fläche.
Eine Arbeitshypothese darf durch neue Beobachtungen fallen.
Werkzeug 01 · Schichtklassifikator
Die Probe spricht in Merkmalen
Ordnen Sie einer synthetischen Probe sichtbare Eigenschaften zu. Das lokale Modell vergleicht vier erfundene Schichttypen und erklärt seine Arbeitshypothese.
Probebogen F-117
Die Auswahl erzeugt keine geologische Bestimmung. Sie demonstriert nur eine konsistente Merkmalslogik.
Der Klassifikator vergibt Punkte für passende Beobachtungen. Bei Gleichstand bleibt die Probe bewusst unentschieden.
Laborregel: Erst beschreiben, dann vergleichen, zuletzt benennen.
Protokoll · Vier saubere Handgriffe
Orientierung sichern
Oben, unten und Entnahmerichtung werden auf dem Probenträger festgehalten, bevor ein Teilstück bewegt wird.
Unberührt ansehen
Farbe, Glanz, sichtbare Bänder und Bruchkanten erhalten getrennte Beobachtungsfelder ohne vorschnelle Materialnamen.
Klein beginnen
Eine Arbeitszone wird begrenzt. Der Rest bleibt als Vergleichsfläche erhalten und kann eine Deutung später korrigieren.
Unsicherheit halten
Diese absichtlich eng gesetzte Notiz zeigt, wie starre Abstände und eine feste Höhe längere Laborformulierungen abschneiden können.
Werkzeug 02 · Grabungstablett
Zwanzig Felder, ein vorsichtiger Plan
Wählen Sie eine Maßnahme und markieren Sie Felder. Das Tablett bewertet Eingriffsgröße und Stützverteilung; höchstens zwanzig Zellen bleiben im flüchtigen Zustand.
Maßnahme wählen
Ein zweiter Klick mit derselben Maßnahme gibt ein Feld wieder frei.
Synthetischer Bestand · Probenregister
Vier erfundene Vergleichsstücke
Die Kennungen und Beschreibungen dienen ausschließlich dem Lehrlabor. Sie verweisen weder auf reale Fundorte noch auf wissenschaftliche Sammlungen.
| Kennung | Arbeitsbeschreibung | Aufbewahrung | Prüffrage |
|---|---|---|---|
| PS-F-014 | Dunkles, fein wirkendes Plättchen mit heller Linie | Tablett Nord, Mulde 2 | Linie aufliegend oder im Material? |
| PS-F-031 | Mattes Teilstück mit unregelmäßiger Rundstruktur | Tablett Ost, Mulde 5 | Rundstruktur einzeln oder wiederkehrend? |
| PS-F-052 | Gebänderte Kante mit flachem, ovalem Abdruck | Tablett Süd, Mulde 1 | Abdruck vor oder nach der Bruchkante? |
| PS-F-088 | Grünlich matte Probe mit lockerem Porenbild | Tablett West, Mulde 4 | Poren über die gesamte Fläche verteilt? |
Beobachtung
Was auf den Bogen gehört
Eine gute Feldnotiz trennt Wahrnehmung, Eingriff und Deutung. Dadurch bleibt später erkennbar, was am Stück sichtbar war und was erst daraus geschlossen wurde.
- Position und Orientierung
- sichtbare Oberfläche vor dem Eingriff
- verwendetes Werkzeug und Arbeitszone
- offene Fragen nach dem Eingriff
Abgrenzung
Was diese Seite nicht leistet
Der Klassifikator ist kein Bestimmungswerkzeug. Das Grabungstablett ersetzt weder Befundplanung noch konservatorische Einschätzung.
Alle Namen, Muster, Kennungen, Punkte und Ergebnisse wurden für diese lokale Übungsoberfläche erfunden. Sie sollen eine nachvollziehbare Dokumentationslogik zeigen.