Faltwand aus Ton
Hinter dem gedachten Podium bricht eine unregelmäßige Fläche den Direktschall. Im Modell erhält die vordere Zone dadurch einen warmen, nahen Charakter.
Raumklang-Labor · Ausgabe 136
Drei Zonen · sechs fiktive Werke · ein eigener Abend
Fiktiver Konzertort
Ein vollständig erfundenes Haus für leise Konzerte, räumliche Experimente und Programme, deren Dauer du selbst zusammenstellst.
Das fiktive Haus trennt nicht zwischen Bühne und Resonanzkörper. Wandflächen, Sitzinseln und textile Felder bilden drei modellhafte Hörzonen.
Hinter dem gedachten Podium bricht eine unregelmäßige Fläche den Direktschall. Im Modell erhält die vordere Zone dadurch einen warmen, nahen Charakter.
Seitliche Reflexionen treffen früh am mittleren Block ein. Dort wirkt das erfundene Klangbild konturiert und eignet sich für rhythmische Programme.
Im hinteren Bereich nimmt ein dichter Vorhang hohe Frequenzen zurück. Das Modell beschreibt den Eindruck als weich, weit und wenig direkt.
Die Zonen sind keine Messwerte und keine Garantie. Sie übersetzen eine fiktive Raumidee in auswählbare Hörperspektiven.
Drei akustische Felder liegen fächerförmig vor dem Podium. Die Zeichnung ist ein frei erfundenes Schema und keine Darstellung eines vorhandenen Gebäudes.
Filtere den Plan nach einer Hörzone und klicke anschließend auf einen der kleinen Plätze. Die Auswahl verändert Beschreibung und modellhaften Nachhallwert.
Vorderer Block · warme Zone
Mittlerer Block · klare Zone
Hinterer Block · weiche Zone
Wähle aus sechs erfundenen Kompositionen. Der Builder addiert Dauer und Pause, warnt bei mehr als 88 Minuten und lässt jedes Werk wieder entfernen.
Diese Miniaturen zeigen unterschiedliche Dramaturgien. Sie sind keine realen Veranstaltungshinweise, sondern redaktionelle Beispiele für den Builder.
Zwei stille Werke ohne Pause. Ein kurzer Abend für die warme Zone, der Geräusche zwischen den Tönen bewusst stehen lässt.
Drei rhythmische Stücke mit zehn Minuten Pause. Der klare Mittelblock bildet den erfundenen Ausgangspunkt dieser Folge.
Vokalklang, Resonanzplatten und ein langsamer Schluss. Die weiche Zone rahmt den Abend mit großem modellhaftem Raumeindruck.
Die Seite verbindet gestalterische Freiheit mit eindeutiger Herkunftsangabe: nichts davon soll als Information über einen echten Ort gelesen werden.
Der Suchbegriff bleibt sichtbar, wird aber nicht mit Baujahr, Konfession, Geografie oder realem Bestand ausgeschmückt.
Auch die Programmtitel verzichten auf reale Mitwirkende. Jede beschriebene Besetzung gehört nur zur erfundenen Klangwelt.
Sitzwahl und Programmdauer werden ausschließlich im geöffneten Dokument berechnet und weder gespeichert noch übertragen.