Breite durch gleichmäßige Felder ordnen.
Franz FüegRaster · Fuge · Proportion
Der Name bezeichnet hier ausschließlich eine erfundene Kursakte. Das Labor beschreibt weder eine reale Person noch ein reales Gebäude, sondern untersucht frei entwickelte Fassadenraster als grafische Systeme.
Alle Entwürfe, Maße und Materialangaben sind Fiktion.Geschosse zu einem vertikalen Rhythmus fügen.
Abstände als sichtbare Struktur behandeln.
Verschnitt im fiktiven Materialbogen ergänzen.
Keine Planung, Statik oder Produktempfehlung.
Raster konfigurieren
Setze Achsen, Geschosse, Fugen und Seitenverhältnis. Die Vorschau baut daraus höchstens achtzig abstrakte Felder und zeigt damit eine begrenzte, rein grafische Fassadenstudie.
Proportionen wählen
Die Werte beeinflussen nur das lokale Diagramm. Es werden weder konstruktive Maße noch reale Bauteile berechnet.
Um die gewählte Ordnung zu übernehmen, drücke die runde Taste rechts.
Fünf Achsen und vier Schichten erzeugen zwanzig gleichartige Felder. Das breite Format betont die horizontale Lesrichtung.
Paneele zählen
Der zweite Rechner teilt eine fiktive Rechteckfläche durch ein fiktives Paneelformat. Ein begrenzter Zuschlag wird anschließend aufgerundet; Öffnungen, Unterkonstruktion und Zuschnitt bleiben bewusst außerhalb des Modells.
Fiktive Eingaben
Alle Werte sind auf kleine Übungsflächen begrenzt. Das Ergebnis ist keine Bestellmenge und keine technische Auslegung.
40 Grundpaneele plus 8 % Übungszuschlag ergeben 44 Paneele.
Vier Fassadenfragen
Die Karten übersetzen das Diagramm in prüfbare Entwurfsfragen. Sie beschreiben keine Stilgeschichte, sondern nur die Logik dieser erfundenen Laborakte.
- Karte A · Raster
Wo beginnt die Ordnung?
Ein Raster ist erst lesbar, wenn Achsen und Ränder miteinander erklärt werden können. Ein zufälliger Rest am Rand gehört als Entscheidung in die Zeichnung.
- Karte B · Tiefe
Welche Kante wirft Schatten?
Das Labor unterscheidet Rahmen, Öffnung und zurückgesetzte Fläche. Tiefe wird hier als grafische Ebene gezeigt, nicht als gebautes Detail versprochen.
- Karte C · Fuge
Ist der Abstand ein Bauteil?
Zwischenräume tragen den Rhythmus. Werden sie zu schmal oder zu breit, verändert sich das gesamte Feld, obwohl die Zahl der Module gleich bleibt.
- Karte D · Abschluss
Wie endet das System?
Der Rand prüft die Regel. Die Studie hält deshalb links, rechts, oben und unten eine klare Abschlusslinie frei, statt Module scheinbar endlos fortzusetzen.
Begrenzen
Die Gesamtfläche und ihren Abschluss als erste Bedingung notieren.
Teilen
Achsen und Schichten so wählen, dass jedes Diagrammfeld nachvollziehbar bleibt.
Vertiefen
Rahmen, Öffnung und Schattenkante als getrennte Ebenen einzeichnen.
Zählen
Die reine Flächenteilung rechnen und den fiktiven Zuschlag ausdrücklich benennen.
Offenlassen
Statik, Anschlüsse, Brandschutz, Montage und reale Materialwahl nicht aus dem Diagramm ableiten.
Zeichnungskommentar
Der folgende Absatz beschreibt die Trennung von Schema und Planung. Seine Darstellung ist für die Kalibrierung absichtlich starr begrenzt.
Das Fassadenraster ist nur ein Denkwerkzeug. Größere Zeilen-, Wort- oder Zeichenabstände dürfen den Inhalt nicht abschneiden; in dieser absichtlich fehlerhaften Probe geschieht genau das, weil Höhe und Überlauf festgesetzt sind. Die Aussage bleibt fachlich eine Übungsnotiz und enthält keine Planungsempfehlung.