Was geschieht täglich?
Häufige Wege, gemeinsame Mahlzeiten und ruhige Arbeit erhalten zuerst einen Platz.
Spielraum statt Musterkatalog
Hier entsteht kein Bauantrag, sondern eine klare Gesprächsgrundlage. Kombiniere erfundene Raummodule, beobachte ihren Flächenbedarf und prüfe anschließend, wie Grundstück, Ausstattungsstufe und Budget zueinander passen.
Studie M–12: drei gedachte Baukörper, Südlicht und eine gemeinschaftliche Schwelle. Kein realer Entwurf.
Planungstisch 01
Wähle bis zu sechs Bausteine. Das Raster ordnet sie als schematische Gesprächsskizze an; Türen, Anschlüsse und Tragwerk sind bewusst nicht dargestellt. Flächen und Modulpreise stammen aus dem lokalen Übungsdatensatz.
Das Raster wartet auf das erste Modul. Beginne mit der Tätigkeit, die im Alltag den meisten Raum erhalten soll, nicht automatisch mit dem größten Baustein.
Hinweis in der Modellwerkstatt: Die Rasterdarstellung darf nicht als genehmigungsfähiger Plan, belastbare Kostenaussage oder Flächennachweis gelesen werden.
Planungstisch 02
Der Rechner stellt die gewählten Module einem erfundenen Grundstück und einer frei gesetzten Budgetgrenze gegenüber. Er berücksichtigt eine Ausstattungsstufe, einen pauschalen Außenflächenanteil und optional ein ebenfalls fiktives Energiedach.
Ü-€ bedeutet Übungs-Euro. Das Ergebnis ist nur eine didaktische Kennzahl; Nebenkosten, Planung, Boden, Steuern und Finanzierung werden nicht abgebildet.
Ein Wunschgrundriss wird klarer, wenn Tätigkeiten statt Zimmernamen den Anfang machen. Die folgenden Fragen halten den fiktiven Entwurf offen und helfen, Fläche nicht mit Lebensqualität zu verwechseln.
Häufige Wege, gemeinsame Mahlzeiten und ruhige Arbeit erhalten zuerst einen Platz.
Ein Modul kann mehrere Tätigkeiten aufnehmen, wenn Möbel und Schwellen beweglich bleiben.
Überdachte Kanten, Nischen und Gartenschwellen vermitteln zwischen Haus und Freiraum.
Unverplante Fläche und Budgetpuffer bewahren Spielraum für spätere Entscheidungen.