Bühnenapparat F-04
Wähle eine Figur, stelle einen Bewegungsbefehl in die Warteschlange und führe ihn einzeln oder gesammelt aus. Die Maschine begrenzt Positionen, Kollisionen und die Länge des Protokolls.
Klauseln der erfundenen Partitur
Die folgenden Regeln erklären die lokale Maschine. Sie sind keine Theoriegeschichte, keine Werkinterpretation und keine Beschreibung einer bestehenden Inszenierung.
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Auswahl vor Bewegung
Jeder Richtungsbefehl gehört der Figur, die beim Vormerken aktiv ist. Ein späterer Figurenwechsel verändert bereits gespeicherte Befehle nicht.
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Begrenztes Feld
Die Koordinaten bleiben zwischen
X 0–6undY 0–4. Ein Schritt über den Bühnenrand wird verworfen und protokolliert. -
Keine Doppelposition
Zwei sichtbare Figuren dürfen nicht dasselbe Rasterfeld besetzen. Die Maschine lehnt die zweite Bewegung ab, statt Figuren zu stapeln.
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Drehung ohne Ortswechsel
Links- und Rechtsdrehung verändern ausschließlich die Orientierung. Vier aufeinanderfolgende Vierteldrehungen ergeben wieder den Ausgangswert.
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Pause als Zeichen
Der Pausenbefehl bewegt nichts, zählt aber als ausgeführter Schritt. Dadurch kann das Protokoll bewusste Stillstände von leeren Queues unterscheiden.
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Sichtbarkeit umschalten
Mwechselt eine Figur zwischen voller und gedämpfter Darstellung. Eine gedämpfte Figur behält Position, Orientierung und Kollisionswirkung. -
Endliche Warteschlange
Höchstens zwölf Befehle können gleichzeitig vorgemerkt werden. Weitere Eingaben bleiben ohne Wirkung, bis mindestens ein Platz frei wird.
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Deterministische Reihenfolge
Die Maschine arbeitet streng vom ersten zum letzten Eintrag. Es gibt keine Zufallswahl, keine Uhrzeit und keinen parallelen Ausführungspfad.
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Phasen nach Schritten
Der sichtbare Phasenname wechselt nach vier, acht und zwölf Ausführungen. Der Wechsel ordnet nur das lokale Protokoll und startet keine Animation.
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Prüfung als Momentaufnahme
Eine Regelprüfung liest nur die aktuelle Formation. Sie ändert weder Koordinaten noch Warteschlange und speichert kein dauerhaftes Ergebnis.
Notation
Alpha / Kreis
Die cyanfarbene Kreisfigur beginnt links unten. Der Buchstabe A bleibt auch nach Drehungen lesbar, weil er Teil der Figurenfläche ist.
Beta / Quadrat
Die signalrote Quadratfigur beginnt rechts unten. Ihre klare Kante macht Vierteldrehungen visuell absichtlich kaum unterscheidbar.
Gamma / Klammer
Die violette Figur besitzt zwei unterschiedliche Rundungen. Dadurch ist ihre lokale Orientierung unmittelbar am Umriss zu erkennen.
Delta / Winkel
Die amberfarbene Figur spiegelt Gammas Grundform. Gemeinsam können beide eine offene oder geschlossene Klammerstellung bilden.
N / S / W / O
Die vier Buchstaben verändern jeweils genau eine Koordinate um eins. Norden reduziert Y, Süden erhöht Y, Westen reduziert X und Osten erhöht X.
L / R / M
Die kleinen Tasten ergänzen Drehung und Dämpfung. Sie liegen bewusst eng, während ihre zugänglichen Namen den jeweiligen Befehl ausschreiben.
Linienregel
Eine waagerechte Linie gilt als erfüllt, wenn alle vier Figuren denselben Y-Wert besitzen und auf vier verschiedenen X-Positionen stehen.
Diagonalregel
Die fallende Diagonale verlangt bei aufsteigend sortierten X-Werten auch aufsteigende Y-Werte. Abstände dürfen unterschiedlich groß sein.
Randpunktregel
Für vier Randpunkte muss jede Figur mindestens eine Außenkante berühren. Ecken sind zulässig, aber keine besondere Voraussetzung.
Abstandsregel
Der Mindestabstand gilt, wenn jedes Figurenpaar in Manhattan-Distanz wenigstens zwei Rastereinheiten voneinander entfernt steht.
Protokollnummer
Die laufende Nummer entsteht aus der Anzahl bereits sichtbarer Einträge. Sie ist weder Uhrzeit noch dauerhaft stabile Kennung.
Maschinenreset
Das rote runde Steuerelement stellt Ausgangspositionen, Queue und Schrittzähler wieder her. Es löscht keine Daten außerhalb dieser Seite.
Beispiel eines fiktiven Probengesprächs
Alpha erhält zwei Schritte nach Osten; Beta wartet auf der Gegenposition.
Der erste Schritt ist frei. Der zweite würde Alpha noch nicht mit Gamma überlagern.
Die sichtbare Symmetrie ist eine Gestaltungsentscheidung, kein automatisches Regelziel.
Gamma dreht rechts, Delta dreht links. Beide Positionen bleiben unverändert.
Nach vier Ausführungen wechselt die Phasenlampe von Eintritt zu Formation.
Die Linienregel scheitert, solange die Figuren unterschiedliche Y-Werte besitzen.
Das Ergebnis bleibt als momentaner Bühnenstand sichtbar und wird nicht gespeichert.
Form folgt hier nur der lokalen Regel
Das Labor erzeugt keine Aufführung, keine Interpretation und kein Archiv. Es demonstriert lediglich eine endliche, nachvollziehbare Befehlsmaschine, deren gesamter Zustand beim Schließen des Dokuments verschwindet.