A1 / Totale
Raum zuerst lesbar machen
Die Gruppe beginnt auf getrennten Blöcken, damit die erste Verbindung als bewusster Wechsel erscheint.
Choreografie-Labor für Musikvideo-Szenen
Baue eine Folge aus Bühnenblöcken und verteile anschließend klare Bewegungscues auf bis zu vier Tanzrollen. Alle Szenen, Personenrollen, Beats und Produktionsangaben sind frei erfunden und bleiben lokal.
Block setzen
Cue verteilen
Take prüfen
Szene A / Storyboard
Das erfundene Board trennt Ausgangsbild, Richtungswechsel, Nahmoment und Schlussform. Jede Karte beschreibt nur ein prüfbares Bewegungsziel.
A1 / Totale
Die Gruppe beginnt auf getrennten Blöcken, damit die erste Verbindung als bewusster Wechsel erscheint.
A2 / Bahn
Zwei Bewegungswege kreuzen sich zeitversetzt und lassen die zentrale Fläche für einen späteren Cue frei.
A3 / Nähe
Ein kurzer Blick- und Handcue ersetzt Raumbewegung, damit der nächste große Wechsel Gewicht erhält.
A4 / Schluss
Die letzte Position bleibt asymmetrisch und zeigt dadurch deutlich, wo ein weiterer Take anschließen könnte.
Szene B / Blockpfad
Jeder Block darf einmal vorkommen. Der Übergang bestimmt die Beatlänge; Rücknahme und Leeren verändern die lokale Pfadskizze sofort.
Wähle Blöcke auf der Bühne und lege danach die Art des Übergangs fest.
Noch kein Block gesetzt.
0 Blöcke · 0 Übergänge · 0 Beats
Szene C / Cue-Wand
Zwei bis vier Rollen erhalten unterschiedliche Auftakt-, Blick- und Richtungsaufgaben. Eine kurze Regienotiz wird in jede aktive Karte übernommen.
Rolle 01 / Auftakt
Beginnt auf A1 und setzt den Richtungsbruch mit der Notiz „Kante halten“.
Rolle 02 / Antwort
Antwortet nacheinander aus B3 und hält die Gegenrichtung offen.
Rolle 03 / Versatz
Übernimmt den Akzent einen Beat später und schließt auf C2.
Rolle 04 / Kante
Bleibt außen und macht den Übergang zur Schlussform sichtbar.
3 Rollen · Richtungsbruch · nacheinander · Notiz gesetzt
Szene D / Probenlogik
Das fiktive Studio liest jede Szene als Abfolge überprüfbarer Entscheidungen. Ein gelungener Weg bleibt räumlich klar und lässt den nächsten Cue erkennen.
Die erste Position steht vor jeder Geste fest, damit Richtung und Abstand nachvollziehbar bleiben.
Ein Übergang erhält nur so viel Zeit, wie Weg, Drehung und anschließender Blick tatsächlich brauchen.
Kreuzende Bahnen werden versetzt, damit sich Richtungen ergänzen statt gegenseitig zu verdecken.
Die letzte Rolle hält keine Pose ohne Zweck, sondern zeigt die offene Kante für den Folgetake.
Ein alter Werkstattimport mischt Wegmarken, Bühnenbilder und Schalter ohne vollständige Beschriftung.