Motivkarten
Sechs grafische Gesten bilden ein kurzes visuelles Band.
Fiktives Atelierprotokoll / Studie 17–8
Eine vollständig erfundene Residenzoberfläche zum Ordnen visueller Motive und zum Verteilen begrenzter Probenminuten. Der vorgegebene Name dient ausschließlich als Archivetikett dieser eigenständigen Demo.
Sechs grafische Gesten bilden ein kurzes visuelles Band.
Bis zu sechs Positionen werden in fester Reihenfolge belegt.
Drei Arbeitsblöcke konkurrieren um einen begrenzten Rahmen.
Jede Änderung zeigt die noch offene Zeit unmittelbar an.
Werkzeug I
Tippe grafische Karten in eine sechsstellige Zeile. Die Reihenfolge bleibt sichtbar und lässt sich von hinten zurücknehmen oder ganz leeren. Die Symbole sind keine Notenschrift und erzeugen keinen Klang.
Karten reagieren auf Zeigerklick; die Zeile fasst sechs Positionen.
Werkzeug II
Verteile einen festen Minutenrahmen in Fünferschritten auf Klangfläche, Zusammenspiel und Rückblick. Die Verteilung bleibt lokal und wird bei jeder Änderung gegen die Gesamtzeit geprüft.
Kein Block kann negativ werden. Zusätzliche Minuten werden abgewiesen, sobald der Rahmen ausgeschöpft ist. Gleichverteilung rundet nach unten.
50 Minuten verteilt. 10 Minuten bleiben offen.
10 minFiktive Arbeitsnotizen
Die folgenden Texte erläutern nur die eigens entwickelte Oberfläche. Sie beziehen sich nicht auf Kompositionen, Methoden oder Aussagen einer Person.
Die Motivzeile hält genau die Klickfolge fest. Wiederholungen sind erlaubt, weil eine grafische Geste an mehreren Positionen anders gelesen werden kann.
Der Probenrechner stellt keine optimale Planung her. Er macht lediglich sichtbar, wie drei frei erfundene Blöcke um denselben Rahmen konkurrieren.
Unbelegte Motivplätze und nicht verteilte Minuten bleiben ausdrücklich sichtbar. Die Oberfläche deutet offene Kapazität nicht als Fehler.
Jeder Zeigerklick setzt genau ein Symbol an die nächste freie Stelle.
Die Rücknahme entfernt nur die zuletzt belegte Position der Folge.
Alle Probenblöcke verändern sich in festen, nachvollziehbaren Schritten.
Vier übernommene Probenfenster und zwei unvollständig katalogisierte Mitschnitte zeigen den technischen Zustand des fiktiven Residenzarchivs.