Einlass · Reihenfolge · Lichtzeichen · Jurybogen

Ablaufkarte 0212

Fiktives Slam-Büro / Lokale Produktionsübung

Erich Pfefferlen Ein erfundener Veranstaltungsname für klare Auftrittsfolgen, sichtbare Bühnenzeichen und nachvollziehbare Wertungen.

Wort
vor
Licht Fünf Stimmen · ein Ablaufpult · keine reale Veranstaltung
Fiktionale Einordnung

Diese Seite behauptet weder Werke noch Lebensdaten einer realen Person. „Erich Pfefferlen“, alle Auftretenden, Texte, Spielorte und Wertungen sind eigens erfundene Bestandteile einer Demonstration für Slam-Organisation.

01

Ein Abend braucht Rhythmus vor dem ersten Wort

Ein Auftritt beginnt organisatorisch lange vor dem Bühnenlicht. Reihenfolge, Umbau, Mikrofonhöhe, Zeitzeichen und Juryweg müssen so knapp notiert sein, dass das Team sie während des Abends ohne zusätzliche Erklärung lesen kann.

Das fiktive Produktionspult bündelt zwei Aufgaben. Das Ordnungsbrett verschiebt fünf vorbereitete Acts. Der Juryrechner addiert einzelne Kriterien, berücksichtigt einen fest gewählten Abzug und schreibt das Ergebnis in eine Auswertungstafel.

VOR EINLASS

Ablauf sichtbar machen

Jeder Act erhält einen festen Platz, eine geplante Dauer und eine knappe technische Notiz.

HINTER DER BÜHNE

Zeichen vereinbaren

Bereitschaft und Rückfrage werden über ein gemeinsames Lichtsignal am Laufzettel geführt.

VOR DER JURY

Kriterien trennen

Textstruktur, Vortrag, Bildsprache, Wirkung und Zeitdisziplin bleiben einzelne Werte.

NACH DEM AUFTRITT

Ergebnis erklären

Die Summe zeigt ihre Bestandteile, damit ein Übertragungsfehler sofort auffällt.

02

Auftrittsfolge am Bühnenzettel

Act anklicken, dann mit den Pulttasten in der Reihenfolge verschieben.

Mira Kamm Text: „Kartografie der Küche“ · 5 Minuten
Noor Feld Text: „Zwischen zwei Haltestellen“ · 6 Minuten
Tamo West Text: „Handbuch fürs Verlernen“ · 5 Minuten
Lene Orbit Text: „Kleine Monde“ · 4 Minuten
Ravi Note Text: „Leiser als Papier“ · 6 Minuten
03

Jurywert berechnen

Fünf Teilwerte von null bis zehn ergeben zusammen den fiktiven Jurywert.

FORMAT / ABLAUF

Was das Pult ordnet

Die Oberfläche bildet einen kleinen, vollständig erfundenen Produktionsablauf ab.

  • fünf vorbereitete Auftrittskarten
  • drei eindeutige Verschiebebefehle
  • zwei technische Bühnennotizen
WERTUNG / TRANSPARENZ

Was die Jury sieht

Jeder Einzelwert bleibt neben der Summe stehen und kann erneut überschrieben werden.

  • Werte zwischen null und zehn
  • begrenzter Zeitabzug
  • lokale, deterministische Addition
FIKTION / GRENZE

Was nicht behauptet wird

Namen, Texte und Ergebnisse verweisen nicht auf reale Personen oder Veranstaltungen.

  • keine Werk- oder Autorenangabe
  • keine Ticket- oder Ortsinformation
  • keine Speicherung oder Übertragung