Kleidungs-Paneele
Wähle den Ausgangsschnitt und verfeinere ihn anschließend am Zuschneidetisch.
Schnittschublade
Aktiver Entwurf
Linie · langer Ärmel · mittlerer SaumFiktive Stoffbibliothek
Acht erfundene Materialkarten beschreiben Griff, Fall und Werkbreite, ohne reale Fasern oder Produkte zu behaupten.
Materialnotiz: Bei vergrößertem Zeichen-, Wort- oder Zeilenabstand bleibt diese enge Karte absichtlich nicht vollständig sichtbar.
Stoffmeter kalkulieren
Das Modell kombiniert Stückzahl, fiktive Werkbreite, Schnittlänge und zwei optionale Bearbeitungen zu einem transparenten Werkbon.
Zuschnittbon
Reiner Modellwert ohne Material-, Preis- oder Fertigungszusage.
Werkbuch der Modelle
Sechs fiktive Aufträge zeigen Schnitt, Stoffkarte und nächsten Arbeitsschritt. Der Punkt in der letzten Spalte codiert den Stand.
| Bogen | Paneel | Stoff | Menge | Stand |
|---|---|---|---|---|
| A-31 | Linie | Nebelbindung | 4 Stück | |
| A-32 | Bogen | Korallköper | 7 Stück | |
| A-33 | Falte | Salbeigitter | 3 Stück | |
| A-34 | Block | Goldfaden | 5 Stück | |
| A-35 | Linie | Himmelrips | 8 Stück | |
| A-36 | Bogen | Tonatlas | 2 Stück |
Form zuerst
Das Paneel legt die Grundrichtung fest, bevor Details hinzukommen.
Maß sichtbar
Jeder Werkmeter entsteht aus offen gezeigten Modellfaktoren.
Fiktion klar
Kein Eintrag verweist auf reale Waren, Menschen oder Aufträge.
Schnittatlas der Grundformen
Zwölf erfundene Module zeigen, wie Kante, Bewegungsraum und Fadenrichtung als getrennte Entscheidungen notiert werden können. Die Angaben sind Werkbuchzeichen, keine Körper- oder Größenmaße.
Gerade Schulter
Eine waagerechte obere Kante hält die Fläche ruhig und lässt den Ärmelansatz als eigenen Baustein sichtbar.
- Fadenbild
- senkrecht
- Zugabe
- 2 Werkpunkte
- Kantenart
- klar
Runde Schulter
Der Bogen verteilt die gedachte Weite auf zwei Nahtfelder und erzeugt eine weichere Außenlinie.
- Fadenbild
- leicht schräg
- Zugabe
- 3 Werkpunkte
- Kantenart
- weich
Geteilte Front
Zwei gleich breite Felder treffen an einer sichtbaren Mittellinie zusammen und erleichtern symmetrische Änderungen.
- Fadenbild
- parallel
- Zugabe
- 4 Werkpunkte
- Kantenart
- doppelt
Seitlicher Keil
Ein schmales Dreieck erweitert nur den unteren Bereich und lässt die gedachte Mitte unverändert.
- Fadenbild
- diagonal
- Zugabe
- 3 Werkpunkte
- Kantenart
- spitz
Breiter Saum
Die Unterkante gewinnt auf beiden Seiten denselben Abstand und bildet eine gleichmäßig ausladende Silhouette.
- Fadenbild
- gefächert
- Zugabe
- 5 Werkpunkte
- Kantenart
- weit
Kurzer Block
Rechteckige Teilflächen enden früh und betonen die horizontale Gliederung des rein grafischen Modells.
- Fadenbild
- gerade
- Zugabe
- 2 Werkpunkte
- Kantenart
- kompakt
Tiefe Falte
Eine doppelte Linie reserviert Volumen in der Mitte und öffnet sich erst unterhalb des markierten Wendepunkts.
- Fadenbild
- verdeckt
- Zugabe
- 6 Werkpunkte
- Kantenart
- gefaltet
Offener Ärmel
Das Armfeld bleibt kurz und endet in einer breiten Kante, die als eigene Abschlussfläche gelesen wird.
- Fadenbild
- quer
- Zugabe
- 2 Werkpunkte
- Kantenart
- offen
Langer Ärmel
Eine gestreckte Fläche setzt die Schulterlinie fort und endet in einem schmalen, separat notierten Abschluss.
- Fadenbild
- längs
- Zugabe
- 4 Werkpunkte
- Kantenart
- schmal
Runde Tasche
Das aufgesetzte Feld verbindet eine gerade Öffnung mit einem halbkreisförmigen unteren Abschluss.
- Fadenbild
- zentriert
- Zugabe
- 1 Werkpunkt
- Kantenart
- rund
Doppel-Tasche
Zwei gleiche Felder spiegeln sich an der Mitte und prüfen die visuelle Balance des Entwurfs.
- Fadenbild
- gespiegelt
- Zugabe
- 2 Werkpunkte
- Kantenart
- paarig
Saum mit Stufe
Vorderes und hinteres Feld enden auf zwei Höhen und machen die Richtung der Seitenkante zum zentralen Detail.
- Fadenbild
- versetzt
- Zugabe
- 4 Werkpunkte
- Kantenart
- gestuft
Materialprotokoll der Werkbreiten
Die Tabelle vergleicht zwölf frei erfundene Stoffkarten. Werkbreite, Griffzahl und Fallrichtung sind interne Modellgrößen.
| Karte | Materialname | Werkbreite | Griffzahl | Fallrichtung | Passendes Modul |
|---|---|---|---|---|---|
| ST-01 | Korallköper | 120 | 7 von 9 | diagonal | Seitlicher Keil |
| ST-02 | Nebelbindung | 135 | 3 von 9 | weich | Runde Schulter |
| ST-03 | Goldfaden | 105 | 8 von 9 | gerade | Kurzer Block |
| ST-04 | Pflaumenflor | 115 | 6 von 9 | tief | Tiefe Falte |
| ST-05 | Salbeigitter | 140 | 2 von 9 | offen | Breiter Saum |
| ST-06 | Tonatlas | 125 | 4 von 9 | fließend | Langer Ärmel |
| ST-07 | Himmelrips | 110 | 7 von 9 | quer | Offener Ärmel |
| ST-08 | Leinenpapier | 130 | 5 von 9 | faltbar | Geteilte Front |
| ST-09 | Beerentwill | 118 | 6 von 9 | kompakt | Gerade Schulter |
| ST-10 | Sandkrepp | 138 | 3 von 9 | körnig | Saum mit Stufe |
| ST-11 | Minzcanvas | 108 | 9 von 9 | stabil | Doppel-Tasche |
| ST-12 | Wolkenpopeline | 132 | 4 von 9 | leicht | Runde Tasche |
Qualitätsfolge am Schneidetisch
Acht Schritte halten den fiktiven Arbeitsweg nachvollziehbar. Sie beschreiben eine Demonstration und keine reale Fertigungsnorm.
Paneel benennen
Die Ausgangsform erhält einen eindeutigen Werkbuchcode.
Fadenbild markieren
Eine Richtungslinie trennt Länge, Breite und Diagonale.
Kanten zählen
Offene und geschlossene Kanten werden separat notiert.
Zugabe prüfen
Der Modellwert wird vor der Meterrechnung sichtbar gemacht.
Werkbreite wählen
Die Stoffkarte liefert ausschließlich den internen Breitenfaktor.
Reserve trennen
Waschreserve und Musteranschluss bleiben eigene Positionen.
Bon abgleichen
Grundlänge, Zugabe und Faktor werden einzeln gegengelesen.
Fiktion kennzeichnen
Der fertige Eintrag bleibt klar als Modellwert bezeichnet.